Mittwoch, 23. Februar 2011

Praktikanten und was mich sonst noch so aufregt

Nach langer, langer Zeit habe ich mal wieder die Zeit gefunden einen weiteren Post zu verfassen. Ich denke, dass der Titel sich von selbst erklärt und fange dann auch gleich mal mit der Story an:

Ich war letztens in Osnabrück, weil ich ein paar Besorgungen zu tätigen hatte und um meinen bisher ungenutzten Personalausweis einzuweihen. Ich bummelte also gemütlich durch die Stadt. Wie so oft führt mich mein Weg zu Saturn. Ich fuhr die Rolltreppen hoch und sah mich in der 2. Etage nach CDs, Spielen und ähnlichem um. Tja was soll ich sagen, die CDs waren zu teuer und die Spiele interessierten mich entweder nicht oder mein innerer Geizhals zog sich wimmernd zusammen wenn ich Preise um die 50 - 60€ sah. Umsonst wollte ich aber auch nicht gekommen sein und ging deshalb in die Filmabteilung. Zunächst sei gesagt, dass ein großes Angebot an Filmen schön und gut ist, aber wenn die kreuz und quer verstreut in den Regalen liegen, weil Irgendwer mal wieder zu faul war die Filme zurück an ihren richtigen Platz zu stellen regt mich das auf. Meine Wut wurde jedoch sofort besänftigt, als ich die Matrix Triologie sah, welche auf 15€ reduziert war. Neben der Tatsache, dass Matrix ohnehin klasse finde spielt auch noch -einer meiner Lieblingsschauspieler- Keanu Reeves die Hauptrolle, was das Ganze eigendlich schon zum Pflichtkauf macht. Ich also ab zur Kasse. Wie das bei Saturnfilialen nunmal so ist, sind die Kassen immer brechend voll. Als ich dann endlich an der Reihe war, hatte sich schon eine Schlange hinter mir gebildet, die von hier bis zum Nordpol reichte. Überhaupt wunderte ich mich, dass nicht leute mit fahrbaren Ständen unterwegs sind und den Wartenden Sachen zurufen wie: "Heiße Würstchen! Nur 50 Cent!" oder man anfängt Zelte aufzuschlagen. Aber ich schweife ab. Nun stehe ich an der Kasse und die *ACHTUNG SARKASMUS* äüßerst motivierte Kassiererin fragt mich nach meinem Ausweis. Ich ziehe Denselben hervor und halte ihn ihr vor die Nase. Die Frau beugt sich vor und als ich dachte, dass sie meinen Preso gleich aufisst fängt sie an zwischen dem Plastikding in meiner Hand und mir hin- und herzugucken, als habe ich keine Ähnlichkeit mit dem Foto. Das die Schlange hinter mit immer länger wird scheint die Frau nicht zu stören, mich hingegen schon, da die Leute mich mit ihren Blicken fast umbringen, so als ob ich schuld an dem Ganzen wär. Auf einmal sagt die Kassiererin: "Sie haben ja 2 Wochen vor mir Geburtstag!". Der Herr hinter mir hätte sie am liebsten mit seinem neuen Ladekabel erdrosselt und ich wusste nicht ob ich anfangen sollte zu lachen, oder dem man zu helfen. Ich zahlte also und ging schnellstens aus dem Laden.


Nun werden sich Manche denken, dass ich garkeine Praktikanten erwähnt habe. Keine Sorge es kommt ja noch mehr, falls meine Finger nicht anfangen zu bluten. :)

Vor genau einer Woche bin ich mit einem Kumpel in den Supermarkt um die Ecke gegangen. Als wir in einen Gang einbogen sahen wir so eine Art Do-It-Yourself Süßigkeitenstand. Im Klartext heißt das: Süßigkeiten in die Tüte packen und abwiegen. Gesagt getan. Naja zumindest fast, denn die Waage zeigte auf einmal an, dass die Bonrolle alle sei und man diese nachfüllen muss. Wir also jemanden gesucht der uns helfen kann. Gefunden haben wir eine Praktikantin. Mit dieser also zu der Waage und ihr das Problem geschildert. Das scheinbar das komplette Personal an chronischer Inkompetenz litt, wussten wir, als wir den Laden verliessen. Was geschehen war? Die Praktikantin hatte natürlcih keine Ahnung was sie zu tun hatte oder wo die Bonrollen zu finden waren. Mit dem Satz: "Weiß ich auch nich´. Ich frag mal eben nach." verliess sie uns. Scheinbar ist das eine der Standardantworten, die man können muss um angenommen zu werden. Aber einer Praktikantin verzeiht man sowas ja, da sie eben noch nicht richtig eingearbeitet ist. Während sie die stellvertretende Filialleiterin (!) fragte wo die Rollen sind, sahen mein Freund und ich einem anderen Mitarbeiter zu, wie dieser bei dem Versuch Ketchupflaschen einzuräumen kläglich versagte, was zur Folge hatte, dass mehr Flaschen aus, als in das Regal wanderten. Derweil kam die stellvertretende Filialleiterin zu uns mit zwei Rollen. Wer jetzt denkt, dass wir endlich jemand kompetenten vor uns hatten, dem kann ich nur sagen: "Weit gefehlt!". Sie öffnete nämlich die Waage tauschte die Rollen aus, mit dem Ergebnis, dass sich die Waage aufhing und alles Knöpfedrücken auch nichts mehr half. Letztendlich wog man unsere Tüten bei der Fleischtheke ab und wir entschwanden aus dem Laden.

Nun ist aber gut und ich verabschiede mich. Meine Finger werden es mir danken. :)


Dienstag, 11. Januar 2011

Zwischenpost: Gedicht


Das folgende Gedicht habe ich als Hausaufgabe verfasst. Ich hoffe es gefällt euch, auch wenn es nichts Besonderes ist ;) .

Die Melodie der Musik

Die Reime
Die Band
Der Gesang

Das ist der Musik Klang
Doch es fehlt noch etwas
Zur Melodei
Denn der Wille zu bewegen
zu Erreichen die Leute
Und zu fesseln sie

Das ist der Musik Magie

Doch macht man Musik ja nicht zum Spaß
man muss ja auch
Leben
von Irgendwas

Und so wird stets
und endet
nie
Der ewige Klang der Musik Melodie


Montag, 3. Januar 2011

Abschlussball Teil 1

Während ich gerade das Foto des Abschlussballs betrachte lasse ich den Abend vor meinem inneren Auge nocheinmal Revue passieren:

An jenem besagtem Abend fahre ich mit einigen meiner Freunde zu dem Abschlussball in der Stadthalle in Osnabrück. Obwohl es bereits der zweite Ball ist den wir miterleben freute ich mich schon sehr auf diesen besonderen Abend. Es ist toll die ganzen Leute mit ihren Familien zu sehen wie sie alle feierlich und mit Abendgarderobe in dieser Halle versammelt sind. Doch ich greife vor denn es war ein holperiger Start in den Abend: Ich war mit einigen Freunden bereits in der Empfangshalle und wartete jetzt nur noch das der letzte von uns sich einfand. Besagter Freund kam jedoch nicht. Er war zwar mit und mitgefahren doch die Türsteher ließen ihn nicht passieren, da er eine graue Jeanshose zu seinem Sacko trug. Hätte er mir nicht während der Fahrt gesagt, dass es sich bei der Hose um eine Jeans handelt, so hätte ich den Unterschied garnicht bemerkt. Dieses Detail war den Türstehern jedoch ein Dorn im Auge. Ich und der Rest unserer Gruppe standen also ratlos in der Empfangshalle und konnten nicht einmal mit ihm reden, da wir keinen erneuten Einlass bekämen. So entschieden wir uns hoch in den Tanzsaal zu gehen, da wir nichts tun konnten außer zu warten.

Es folgt nun der Abend aus meiner Sicht:

Ich ging nun mit der Gruppe die Treppe hinauf auf der sich bereits die Menschen drängten. Die Luft war schwühl und der Samt unter meinen Schuhen dämpfte die Schritte. Wir gingen also durch diese Menschentrauben und suchten einen freien Tisch an den wir uns setzen konnten. Unterwegs traf ich zahlreiche Freunde und Leute aus meiner Klasse. Während ich mich mit einem von ihnen unterhielt ließ ich meinen Blick über die jungen Menschen auf der Tanzfläche schweifen: Wie glücklich sie alle aussahen. Allesamt hatten sie sich rausgeputzt. Sie bewegten sich mehr oder weniger synchron zu der Musik und ich erinnerte mich wie es war, als ich an ihrer Stelle stand und mit meiner Partnerin tanzte.